Bremer Matelote

Da ich mich wieder einmal für einige Tage auf die nordischen Pfade begebe, gibt es jetzt hier zum Nachkochen, aus gegebenem Anlass mit wenig Gemüse, ein original Piratenrezept:

Bremer Matelote

250 g Rotbarschfilet, 250 g Seelachsfilet, 250 g Seeaal ( Fisch in große Würfel geschnitten), 100 g Krabben ( ausgelöst), 100 g Miesmuschelfleisch, 125 g Champignons ( gar gedünstet), 2 Zwiebeln ( fein gehackt), 1 Karotte (in dünne Scheiben geschnitten), 2 EL Butter, Mehl, 2 Gläser Weisswein, 1EL Obstschnaps, Salz

Zwiebeln und Karotte in 1 EL Butter andünsten und 15 Minuten in Salzwasser kochen. Hitze drosseln, so daß das Ganze nur noch dünstet. Fisch zugeben, restliche Butter schmelzen und mit Mehl verrühren, zu Fond zugeben, mit Wein auffüllen, Krabben, Miesmuschelfleisch und Champignons zugeben, erwärmten Obstschnaps entzünden und brennend darüberschütten, salzen. Im Teller über geröstete Weißbrotscheiben gießen.

Die Bremer „Matelote“ d.h. Matrosensuppe, ist seit dem späten Mittelalter, der Zeit Claus Störtebekers und seinen Genossen, fester Bestandteil der Küche der Hansestadt.

(Quelle: Das Piraten Kochbuch von Wolfram zu Mondfeld; Verlag: Koehler)

Für die, die nicht kochen können oder mögen, gäbe es noch diese neuzeitliche Variante, garantiert auch mit sehr wenig Gemüse:

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