Piratinnen in der Kunst – Hermannstraßenabend

EXKURSION Auf zur Spurensuche nach Neukölln

Mittwoch, 30. November 2011, 19.30 Uhr

Rollbergatelier
Kopfstr. 16 (Mittelpromenade)
12053 Berlin-Neukölln

Lesung der Texte „Folge mir!“ (von K. Schwarz) und „Umzug Petrischale Hermannstraße“ (von George Migeot)
Filmvorführung HERMAN(N), 8 Min, 16mm (von Deborah S. Phillips)

Die Texte und der Film nähern sich auf unterschiedliche Art und Weise dem Charakter der Neuköllner Hermannstraße an.

Folge mir!

Wir werden auf die Hermannstraße in Berlin-Neukölln entführt und begleiten die Hauptfigur bei ihren persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen. Vor dem „Zauberkönig“, beginnen sich verschiedene Zeitebenen zu verknüpfen. Das Ladengeschäft für Magie, Kostüme und Scherzartikel blickt auf eine 100-jährige Tradition zurück. Kaum durch die Tür getreten, lassen wir uns auf eine Reise durch die glamouröse Vergangenheit des „Zauberkönigs“ ein und werden am Ende wieder auf die Hermannstraße gespuckt. (K. Schwarz)

UMZUG PETRISCHALE HERMANNSTRASSE

Lesung einer für den Hermann-Abend eigens geschriebene Kurzgeschichte. Der Protagonist Hermann sitzt in einem Café und denkt über den tieferen Sinn nach, den der Name Hermannstraße für den Kiez hat. Ebenso zweifelhaft nämlich und ungeklärt wie die Herkunft des Namens für diese Straße sind wohl auch die verschiedensten Schicksale ihrer Bewohner. Es gibt nicht wenige Menschen, die hier leben und ihre Wurzeln nicht kennen, Menschen, die zwischen verschiedenen Welten leben. Suchen. Suchende finden nun hierher. Eine Frau z.B., die verzweifelt auf ihren „Navi“ schaut, der sie immer wieder zu Hermann in diesem Cafe leitet, obwohl sie etwas anderes sucht. Beide helfen dann einer Gruppe von Studenten beim Umzug, die in den Kiez wollen. Voller Hoffnung und Idealismus, wie so viele vor ihnen. Sie begegnen den „Ureinwohnern“ des Kiezes. Zwischenwelten. Ein Versuch. Eine Petrischale… (George Migeot)http://www.georgemigeot.com

Herman(n)

Ich nehme die Hermannstraße durch das goldene Licht des Spätsommers als einladend wahr. Ich lebe seit 10 Jahren in einer Seitenstraße der Hermannstraße (zuerst westlich davon, seit längerem östlich von der Hauptader). Es ist ein Tribut für eine ungewöhnliche Straße, deren unterschiedliche Abschnitte so verschieden sind wie kaum eine andere Berliner Hauptader, obwohl die Straße nur 2,6 Kilometer lang ist. (Deborah S. Phillips) http://deborahsp.wordpress.com/

Weitere Infos :kunstraum t27

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